Ablage Annett

Studieninhalte

Die Studienschwerpunkte der beruflichen Fachrichtung liegen im Bachelorstudiengang auf den grundlegenden, fachrichtungsübergreifenden und berufsfeldbreiten Querschnittsinhalten sowie der Analyse, Gestaltung und Bewertung der jeweiligen Technik in fachlichen Schwerpunkten.

Im Masterstudiengang werden fachliche Schwerpunkte zur Vertiefung gewählt und im Hin-blick auf die Analyse und Gestaltung berufsbezogener Bildungsprozesse und qualifizierender Arbeitsprozesse intensiv thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Gestaltung, Nutzung und Evaluation technischer Lernumgebungen gelegt.


Das Bachelorstudium der beruflichen Fachrichtung Medientechnik gliedert sich hierbei in zwei wesentliche Bereiche:

T1: Mathematisch-naturwissenschaftliche, technisch-ökonomische und arbeitswissenschaftliche Inhalte der beruflichen Fachrichtung (interdisziplinäre Querschnittsinhalte)

T2: Technik und berufliche Arbeit in den Schwerpunkten:

  • Digital- und Printmedien
  • Audiovisuelle Medien
  • Veranstaltungstechnik
  • Informations- und Kommunikationssysteme

Exemplarischer Aufbau der T2-Module im Bachelor

Die TA-Module im Bachelor verlaufen über zwei Semester und gliedern sich in folgende Veranstaltungen:

Technologie I und II

Inhaltlich orientiert sich die Veranstaltung Technologie I an grundlegenden Themenfeldern und -bereichen des TA-Moduls. Im Zentrum von Technologie II erfolgt dann, je nach Schwerpunktsetzung der Studierenden, eine intensive Auseinandersetzung mit einem Themengebiet.

Berufsstrukturen

In dieser Veranstaltung identifizieren und beschreiben die Studierenden korrespondierende berufliche Strukturen und Prozesse.

Begleitband

Im Rahmen eines T2-Moduls dient das Begleitband als Bindeglied zwischen den Veranstaltungen mit Fokus auf Fachsystematik/Technologie und Berufsstrukturen sowie dem selbständig durchzuführenden Projekt. Inhaltlich stehen an den Bedürfnissen der Studierenden ausgerichtete Themen und grundlegende Arbeitstechniken im Vordergrund:

  • Das Begleitband in der Studieneingangsphase unterstützt die Orientierung im Studium und die Wertschätzung beruflicher Vorerfahrungen durch die Verknüpfung von Vergangenheit (berufliche Erfahrung), Gegenwart (Studium) und Zukunft (Lehrerberuf).
  • Im 2. und 3. Bachelor-Semester steht das vermehrt selbstständige Durchführen eines eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojektes sowie die Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken im Vordergrund.
  • Die Professionalisierungsphase zum Ende des Bachelorstudiums bereitet gezielt auf die Bachelor-Arbeit vor. Zudem setzen sich die Studierenden inhaltlich mit Methoden und Instrumenten zur Förderung überfachlicher Kompetenzen auseinander.
Forschungs- und/oder Entwicklungsprojekt

Das Projekt verknüpft die technischen und beruflichen Aspekte in praktischen Analysen oder Entwicklungsprojekten der Studierenden. Es baut auf berufstypischen Problemstellungen auf und führt die Studierenden zur Modulprüfung.


Das Bachelorstudium der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik-Informationstechnik gliedert sich hierbei in zwei wesentliche Bereiche:

T1: Mathematisch-naturwissenschaftliche, technisch-ökonomische und arbeitswissenschaftliche Inhalte der beruflichen Fachrichtung (interdisziplinäre Querschnittsinhalte)

T2: Technik und berufliche Arbeit in den Schwerpunkten:

  • Gebäudesysteme
  • Produktionssysteme
  • Veranstaltungstechnik
  • Informations- und Kommunikationssysteme

Exemplarischer Aufbau der T2-Module im Bachelor

Die TA-Module im Bachelor verlaufen über zwei Semester und gliedern sich in folgende Veranstaltungen:

Technologie I und II

Inhaltlich orientiert sich die Veranstaltung Technologie I an grundlegenden Themenfeldern und -bereichen des TA-Moduls. Im Zentrum von Technologie II erfolgt dann, je nach Schwerpunktsetzung der Studierenden, eine intensive Auseinandersetzung mit einem Themengebiet.

Berufsstrukturen

In dieser Veranstaltung identifizieren und beschreiben die Studierenden korrespondierende berufliche Strukturen und Prozesse.

Begleitband

Im Rahmen eines T2-Moduls dient das Begleitband als Bindeglied zwischen den Veranstaltungen mit Fokus auf Fachsystematik/Technologie und Berufsstrukturen sowie dem selbständig durchzuführenden Projekt. Inhaltlich stehen an den Bedürfnissen der Studierenden ausgerichtete Themen und grundlegende Arbeitstechniken im Vordergrund:

  • Das Begleitband in der Studieneingangsphase unterstützt die Orientierung im Studium und die Wertschätzung beruflicher Vorerfahrungen durch die Verknüpfung von Vergangenheit (berufliche Erfahrung), Gegenwart (Studium) und Zukunft (Lehrerberuf).
  • Im 2. und 3. Bachelor-Semester steht das vermehrt selbstständige Durchführen eines eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojektes sowie die Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken im Vordergrund.
  • Die Professionalisierungsphase zum Ende des Bachelorstudiums bereitet gezielt auf die Bachelor-Arbeit vor. Zudem setzen sich die Studierenden inhaltlich mit Methoden und Instrumenten zur Förderung überfachlicher Kompetenzen auseinander.
Forschungs- und/oder Entwicklungsprojekt

Das Projekt verknüpft die technischen und beruflichen Aspekte in praktischen Analysen oder Entwicklungsprojekten der Studierenden. Es baut auf berufstypischen Problemstellungen auf und führt die Studierenden zur Modulprüfung.


Schwerpunkte

Im Bachelorstudium werden drei der vier Schwerpunkte nach T2 zunächst studiert, während im Masterstudium eine Vertiefung in zwei Schwerpunkten erfolgt. Die vier Schwerpunkte gestalten sich inhaltlich wie folgt aus:

I. Digital- und Printmedien

Durch die Umstellung auf digitale Verfahren großer Teile innerhalb des Druckprozesses sind neue Möglichkeiten der Medienproduktion und mit ihnen neue Kundenanforderungen und zahlreiche neue Geschäftsfelder entstanden. Die Druckindustrie ist nicht mehr ausschließlich auf Druckprodukte festgelegt, sondern versteht sich als Dienstleister rund um gedruckte und digitale Medien.

Neben der Druckindustrie erweiterten aber auch Agenturen für neue Medien ihr Angebot, indem sie die digitale Erstellung von Vorlagen für Druckprodukte in ihr Portfolio aufnehmen konnten. Diese "crossmediale" strategische Ausrichtung bedeutet, dass die Druck- und Medienindustrie aus ihren Datenbeständen heraus die unterschiedlichsten Medien produzieren kann: klassische Druckprodukte, aber auch Internet-Auftritte oder CD-ROMs.

Das Arbeitsgebiet im Bereich der Digital- und Printmedien umfasst die produktbezogene Kundenberatung, die Gestaltung von Medien und Aufbereitung von Daten sowie deren technische Weiterverarbeitung, mit dem Ziel, Medienprodukte zu realisieren. Dabei planen sie Projekte und entwerfen Produkte selbstständig und im Team. Die Schwerpunkte der Tätigkeit liegen im kaufmännisch-organisierenden (Medienberatung), im gestalterischen (Mediendesign) oder im technisch-realisierenden und -ausgabeorientierten Bereich (Medienoperating / Medientechnik). Berufliche Tätigkeitsfelder finden sich beispielsweise in Werbe- und Multimediaagenturen, bei Medienconsultingunternehmen, Medienherstellern, Verlagen, oder bei Unternehmen der Medienvorstufe.

Im Schwerpunkt Digital- und Printmedien werden folgende Inhalte behandelt:

  • Medienberatung: Umsetzungs- und gestaltungsorientierte Beratung sowie Kalkulation und Controlling von Medienprojekten.
  • Mediendesign: Entwicklung von Gestaltungskonzeptionen, rechnergestützte Gestaltung von Text, Bild, Grafik, Bewegtbild und Ton für Print und multimediale Produkte.
  • Medienoperating / Medientechnik: Eingabe, Aufbereitung und Ausgabe von Daten für unterschiedliche analoge und digitale Medienprodukte unter Nutzung moderner Kom-munikationstechnik.
II. Audiovisuelle Medien

Das berufliche Handlungssystem im Bereich der audiovisuellen Medien ist auf die elektronische Produktion von Video- und Tonmedien ausgerichtet. Neben technischen Qualifikationen werden auch gestalterische und herstellungsorganisatorische Qualifikationen verlangt.

Im Schwerpunkt audiovisuelle Medien werden folgende Inhalte behandelt:

  • Beratung bei der Gestaltung und Planung von Medienproduktionen sowie der Vorbereitung einer Produktion,
  • Auswahl und Einrichtung der notwendigen Geräte,
  • Sichtung und Prüfung von Aufzeichnungen, Recherche und Zusammenstellung von Bild- und Tonmaterial
  • Ausführung von Norm- und Formatwandlungen, Durchführung von Ton und Bildaufnahmen, Bearbeitung, Mischung und Schnitt von Bild, Sprache und Musik
III. Veranstaltungstechnik

Der Tätigkeitsbereich in der Veranstaltungstechnik besteht darin, bei Bühnen- und Open-Air-Veranstaltungen, Film- und Fernsehproduktionen, Konferenzen, Kongressen, Konzerten, Messen und Produktpräsentationen technische, organisatorische und gestalterische Dienstleistungen zu realisieren.

Das Arbeitsgebiet der Veranstaltungstechniker umfasst die Entwicklung von Veranstaltungskonzepten nach Kundenwünschen, den Aufbau und die Einrichtung technischer Einrichtungen wie Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen und die Bedienung der technischen Anlage während der Veranstaltung.

Im Schwerpunkt Veranstaltungstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Konzeption und Kalkulation von Veranstaltungen; Planung der Arbeitsabläufe; Beurteilen der Infrastruktur von Veranstaltungsstätten
  • Bereitstellen, Aufbauen, Einrichten, Prüfen von Beleuchtungs- und Projektionsanlagen und von Beschallungsanlagen; Aufstellen und Montieren von technischen Veranstaltungsaufbauten
  • Bedienen von bühnen- und szenentechnischen Einrichtungen, Aufnehmen und Übertragen von Bild-, Ton- und anderen Daten
IV. Informations- und Kommunikationssysteme

Die Informations- und Kommunikationstechnik ist eine Querschnittstechnik, die in allen Bereichen der Medientechnik eine hohe Relevanz besitzt.

Im Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Softwaretechnik und Anwendungsentwicklung
  • Konfiguration und Integration von Soft- und Hardwarekomponenten
  • Installation und Systempflege von Informations- und Kommunikationsanlagen (Arbeitsplatzrechner, Server, Peripherie, Hardware und Software)
  • Auslegen, Installieren und Betreiben von Kommunikationsanlagen und -netzen (Computernetze, Telekommunikationsnetze, Funknetze etc.).
I. Gebäudesysteme

Analyse, Gestaltung und Bewertung von Gebäudesystemen und der damit zusammenhängenden Arbeitsprozesse

  • Kundenberatung im Hinblick auf Konzeption und Entwurf von Gesamtsystemen
  • Installieren und Betreiben von Systemen zur Versorgung mit elektrischer Energie
  • Entwerfen, Installieren und Anpassen von Beleuchtungssystemen
  • Installieren, Konfigurieren, Betreiben und Instandhalten von Einrichtungen der Sicherheits- und Informationsdienste sowie der Gebäudeautomation
  • Vernetzung gebäudetechnischer Anlagen und Einrichtungen und die dazu benötigten Informatikdienstleistungen
  • Planen, Installieren und Betreiben von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit.
II. Produktionssysteme

Analyse, Gestaltung und Bewertung von Produktionssystemen und der damit zusammen-hängenden Arbeitsprozesse

  • Installieren, Betreiben und Instandhalten von Anlagen zur Herstellung und Verteilung elektrischer Energie
  • Installieren, Betreiben, Optimieren und Instandhalten von elektrischen Anlagen und Komponenten zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen
  • Installieren, Betreiben und Instandhalten produktionstechnischer Automatisierungs- und Informationssysteme
  • Entwicklung produktionstechnischer Informatikdienstleistungen
III. Veranstaltungstechnik

Der Tätigkeitsbereich in der Veranstaltungstechnik besteht darin, bei Bühnen- und Open-Air-Veranstaltungen, Film- und Fernsehproduktionen, Konferenzen, Kongressen, Konzerten, Messen und Produktpräsentationen technische, organisatorische und gestalterische Dienstleistungen zu realisieren.

Das Arbeitsgebiet der Veranstaltungstechniker umfasst die Entwicklung von Veranstaltungskonzepten nach Kundenwünschen, den Aufbau und die Einrichtung technischer Einrichtungen wie Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen und die Bedienung der technischen Anlage während der Veranstaltung.

Im Schwerpunkt Veranstaltungstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Konzeption und Kalkulation von Veranstaltungen; Planung der Arbeitsabläufe; Beurteilen der Infrastruktur von Veranstaltungsstätten
  • Bereitstellen, Aufbauen, Einrichten, Prüfen von Beleuchtungs- und Projektionsanlagen und von Beschallungsanlagen; Aufstellen und Montieren von technischen Veranstaltungsaufbauten
  • Bedienen von bühnen- und szenentechnischen Einrichtungen, Aufnehmen und Übertragen von Bild-, Ton- und anderen Daten
IV. Informations- und Kommunikationssysteme

Die Informations- und Kommunikationstechnik ist eine Querschnittstechnik, die in allen Bereichen der Medientechnik eine hohe Relevanz besitzt.

Im Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Softwaretechnik und Anwendungsentwicklung
  • Konfiguration und Integration von Soft- und Hardwarekomponenten
  • Installation und Systempflege von Informations- und Kommunikationsanlagen (Arbeitsplatzrechner, Server, Peripherie, Hardware und Software)
  • Auslegen, Installieren und Betreiben von Kommunikationsanlagen und -netzen (Computernetze, Telekommunikationsnetze, Funknetze etc.).