Studium

Berufsschullehrer*in werden



Ziel des Studiums der beruflichen Fachrichtungen sind Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Evaluation von Lernsituationen in den unterschiedlichen Institutionen und Lernorten der beruflichen Bildung. Dies geschieht durch die Vermittlung fundierter Kenntnisse und grundlegender Kompetenzen in drei zentralen, aufeinander bezogenen Bereichen:

1. Technik als Gegenstand von Arbeits- und Lernprozessen der gewerblich-technischen Fachwissenschaft
  • Grundlegende Theorien und Methoden sowie berufsfeldbreites Querschnittswissen
  • Vertiefung in Schwerpunkten des jeweiligen Berufsfeldes sowie deren technischen, ökonomischen und arbeitswissenschaftlichen Wechselwirkungen in Bezug auf Systeme, Elemente, Werkzeuge, Werkstücke und Produkte
  • Analyse, Gestaltung und Bewertung von technischen Prozessen, Prozessumgebungen und Kompetenzentwicklung.
2. Berufliche Arbeitsprozesse
  • in der berufsförmig organisierten Arbeit im Berufsfeld
  • im Wechselverhältnis von Betriebs-, Arbeitsorganisation und Technikeinsatz sowie der beruflichen Bildung und Qualifizierung.
3. Berufliche Lern-, Bildungs- und Qualifizierungsprozesse
  • Systematisierung und Organisation von arbeitsbezogenem Fachwissen und seine Berücksichtigung in Curricula
  • Planung, Durchführung und Bewertung von Unterrichts-, Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen.



Das Bachelorstudium hat vorrangig die technische Fachwissenschaft mit Bezug auf die berufliche Facharbeit zum Inhalt (Bereiche 1 und 2). Das Masterstudium hat hingegen vorrangig die Analyse und Gestaltung berufsbezogener Bildungsprozesse und qualifizierender Arbeitsprozesse zum Ziel (Bereich 3). Darüber hinaus werden die Studierenden von Studienbeginn an auf dem Weg ihrer Professionalisierung vom Facharbeiter bzw. von der Facharbeiterin zur Lehrer-Profession durch gezielte Veranstaltungsformate begleitet.


Studieninhalte

Die Studienschwerpunkte der beruflichen Fachrichtung liegen im Bachelorstudiengang auf den grundlegenden, fachrichtungsübergreifenden und berufsfeldbreiten Querschnittsinhalten sowie der Analyse, Gestaltung und Bewertung der jeweiligen Technik in fachlichen Schwerpunkten.

Im Masterstudiengang werden fachliche Schwerpunkte zur Vertiefung gewählt und im Hin-blick auf die Analyse und Gestaltung berufsbezogener Bildungsprozesse und qualifizierender Arbeitsprozesse intensiv thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Gestaltung, Nutzung und Evaluation technischer Lernumgebungen gelegt.


Das Bachelorstudium der beruflichen Fachrichtung Medientechnik gliedert sich hierbei in zwei wesentliche Bereiche:

T1: Mathematisch-naturwissenschaftliche, technisch-ökonomische und arbeitswissenschaftliche Inhalte der beruflichen Fachrichtung (interdisziplinäre Querschnittsinhalte)

T2: Technik und berufliche Arbeit in den Schwerpunkten:

  • Digital- und Printmedien
  • Audiovisuelle Medien
  • Veranstaltungstechnik
  • Informations- und Kommunikationssysteme

Exemplarischer Aufbau der T2-Module im Bachelor

Modulaufbau_BA

Die TA-Module im Bachelor verlaufen über zwei Semester und gliedern sich in folgende Veranstaltungen:

Technologie I und II

Inhaltlich orientiert sich die Veranstaltung Technologie I an grundlegenden Themenfeldern und -bereichen des TA-Moduls. Im Zentrum von Technologie II erfolgt dann, je nach Schwerpunktsetzung der Studierenden, eine intensive Auseinandersetzung mit einem Themengebiet.

Berufsstrukturen

In dieser Veranstaltung identifizieren und beschreiben die Studierenden korrespondierende berufliche Strukturen und Prozesse.

Begleitband

Im Rahmen eines T2-Moduls dient das Begleitband als Bindeglied zwischen den Veranstaltungen mit Fokus auf Fachsystematik/Technologie und Berufsstrukturen sowie dem selbständig durchzuführenden Projekt. Inhaltlich stehen an den Bedürfnissen der Studierenden ausgerichtete Themen und grundlegende Arbeitstechniken im Vordergrund:

  • Das Begleitband in der Studieneingangsphase unterstützt die Orientierung im Studium und die Wertschätzung beruflicher Vorerfahrungen durch die Verknüpfung von Vergangenheit (berufliche Erfahrung), Gegenwart (Studium) und Zukunft (Lehrerberuf).
  • Im 2. und 3. Bachelor-Semester steht das vermehrt selbstständige Durchführen eines eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojektes sowie die Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken im Vordergrund.
  • Die Professionalisierungsphase zum Ende des Bachelorstudiums bereitet gezielt auf die Bachelor-Arbeit vor. Zudem setzen sich die Studierenden inhaltlich mit Methoden und Instrumenten zur Förderung überfachlicher Kompetenzen auseinander.
Forschungs- und/oder Entwicklungsprojekt

Das Projekt verknüpft die technischen und beruflichen Aspekte in praktischen Analysen oder Entwicklungsprojekten der Studierenden. Es baut auf berufstypischen Problemstellungen auf und führt die Studierenden zur Modulprüfung.


Das Bachelorstudium der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik-Informationstechnik gliedert sich hierbei in zwei wesentliche Bereiche:

T1: Mathematisch-naturwissenschaftliche, technisch-ökonomische und arbeitswissenschaftliche Inhalte der beruflichen Fachrichtung (interdisziplinäre Querschnittsinhalte)

T2: Technik und berufliche Arbeit in den Schwerpunkten:

  • Gebäudesysteme
  • Produktionssysteme
  • Veranstaltungstechnik
  • Informations- und Kommunikationssysteme

Exemplarischer Aufbau der T2-Module im Bachelor

Modulaufbau_BA

Die TA-Module im Bachelor verlaufen über zwei Semester und gliedern sich in folgende Veranstaltungen:

Technologie I und II

Inhaltlich orientiert sich die Veranstaltung Technologie I an grundlegenden Themenfeldern und -bereichen des TA-Moduls. Im Zentrum von Technologie II erfolgt dann, je nach Schwerpunktsetzung der Studierenden, eine intensive Auseinandersetzung mit einem Themengebiet.

Berufsstrukturen

In dieser Veranstaltung identifizieren und beschreiben die Studierenden korrespondierende berufliche Strukturen und Prozesse.

Begleitband

Im Rahmen eines T2-Moduls dient das Begleitband als Bindeglied zwischen den Veranstaltungen mit Fokus auf Fachsystematik/Technologie und Berufsstrukturen sowie dem selbständig durchzuführenden Projekt. Inhaltlich stehen an den Bedürfnissen der Studierenden ausgerichtete Themen und grundlegende Arbeitstechniken im Vordergrund:

  • Das Begleitband in der Studieneingangsphase unterstützt die Orientierung im Studium und die Wertschätzung beruflicher Vorerfahrungen durch die Verknüpfung von Vergangenheit (berufliche Erfahrung), Gegenwart (Studium) und Zukunft (Lehrerberuf).
  • Im 2. und 3. Bachelor-Semester steht das vermehrt selbstständige Durchführen eines eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojektes sowie die Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken im Vordergrund.
  • Die Professionalisierungsphase zum Ende des Bachelorstudiums bereitet gezielt auf die Bachelor-Arbeit vor. Zudem setzen sich die Studierenden inhaltlich mit Methoden und Instrumenten zur Förderung überfachlicher Kompetenzen auseinander.
Forschungs- und/oder Entwicklungsprojekt

Das Projekt verknüpft die technischen und beruflichen Aspekte in praktischen Analysen oder Entwicklungsprojekten der Studierenden. Es baut auf berufstypischen Problemstellungen auf und führt die Studierenden zur Modulprüfung.


Schwerpunkte

Im Bachelorstudium werden drei der vier Schwerpunkte nach T2 zunächst studiert, während im Masterstudium eine Vertiefung in zwei Schwerpunkten erfolgt. Die vier Schwerpunkte gestalten sich inhaltlich wie folgt aus:

I. Digital- und Printmedien

Durch die Umstellung auf digitale Verfahren großer Teile innerhalb des Druckprozesses sind neue Möglichkeiten der Medienproduktion und mit ihnen neue Kundenanforderungen und zahlreiche neue Geschäftsfelder entstanden. Die Druckindustrie ist nicht mehr ausschließlich auf Druckprodukte festgelegt, sondern versteht sich als Dienstleister rund um gedruckte und digitale Medien.

Neben der Druckindustrie erweiterten aber auch Agenturen für neue Medien ihr Angebot, indem sie die digitale Erstellung von Vorlagen für Druckprodukte in ihr Portfolio aufnehmen konnten. Diese "crossmediale" strategische Ausrichtung bedeutet, dass die Druck- und Medienindustrie aus ihren Datenbeständen heraus die unterschiedlichsten Medien produzieren kann: klassische Druckprodukte, aber auch Internet-Auftritte oder CD-ROMs.

Das Arbeitsgebiet im Bereich der Digital- und Printmedien umfasst die produktbezogene Kundenberatung, die Gestaltung von Medien und Aufbereitung von Daten sowie deren technische Weiterverarbeitung, mit dem Ziel, Medienprodukte zu realisieren. Dabei planen sie Projekte und entwerfen Produkte selbstständig und im Team. Die Schwerpunkte der Tätigkeit liegen im kaufmännisch-organisierenden (Medienberatung), im gestalterischen (Mediendesign) oder im technisch-realisierenden und -ausgabeorientierten Bereich (Medienoperating / Medientechnik). Berufliche Tätigkeitsfelder finden sich beispielsweise in Werbe- und Multimediaagenturen, bei Medienconsultingunternehmen, Medienherstellern, Verlagen, oder bei Unternehmen der Medienvorstufe.

Im Schwerpunkt Digital- und Printmedien werden folgende Inhalte behandelt:

  • Medienberatung: Umsetzungs- und gestaltungsorientierte Beratung sowie Kalkulation und Controlling von Medienprojekten.
  • Mediendesign: Entwicklung von Gestaltungskonzeptionen, rechnergestützte Gestaltung von Text, Bild, Grafik, Bewegtbild und Ton für Print und multimediale Produkte.
  • Medienoperating / Medientechnik: Eingabe, Aufbereitung und Ausgabe von Daten für unterschiedliche analoge und digitale Medienprodukte unter Nutzung moderner Kom-munikationstechnik.
II. Audiovisuelle Medien

Das berufliche Handlungssystem im Bereich der audiovisuellen Medien ist auf die elektronische Produktion von Video- und Tonmedien ausgerichtet. Neben technischen Qualifikationen werden auch gestalterische und herstellungsorganisatorische Qualifikationen verlangt.

Im Schwerpunkt audiovisuelle Medien werden folgende Inhalte behandelt:

  • Beratung bei der Gestaltung und Planung von Medienproduktionen sowie der Vorbereitung einer Produktion,
  • Auswahl und Einrichtung der notwendigen Geräte,
  • Sichtung und Prüfung von Aufzeichnungen, Recherche und Zusammenstellung von Bild- und Tonmaterial
  • Ausführung von Norm- und Formatwandlungen, Durchführung von Ton und Bildaufnahmen, Bearbeitung, Mischung und Schnitt von Bild, Sprache und Musik
III. Veranstaltungstechnik

Der Tätigkeitsbereich in der Veranstaltungstechnik besteht darin, bei Bühnen- und Open-Air-Veranstaltungen, Film- und Fernsehproduktionen, Konferenzen, Kongressen, Konzerten, Messen und Produktpräsentationen technische, organisatorische und gestalterische Dienstleistungen zu realisieren.

Das Arbeitsgebiet der Veranstaltungstechniker umfasst die Entwicklung von Veranstaltungskonzepten nach Kundenwünschen, den Aufbau und die Einrichtung technischer Einrichtungen wie Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen und die Bedienung der technischen Anlage während der Veranstaltung.

Im Schwerpunkt Veranstaltungstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Konzeption und Kalkulation von Veranstaltungen; Planung der Arbeitsabläufe; Beurteilen der Infrastruktur von Veranstaltungsstätten
  • Bereitstellen, Aufbauen, Einrichten, Prüfen von Beleuchtungs- und Projektionsanlagen und von Beschallungsanlagen; Aufstellen und Montieren von technischen Veranstaltungsaufbauten
  • Bedienen von bühnen- und szenentechnischen Einrichtungen, Aufnehmen und Übertragen von Bild-, Ton- und anderen Daten
IV. Informations- und Kommunikationssysteme

Die Informations- und Kommunikationstechnik ist eine Querschnittstechnik, die in allen Bereichen der Medientechnik eine hohe Relevanz besitzt.

Im Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Softwaretechnik und Anwendungsentwicklung
  • Konfiguration und Integration von Soft- und Hardwarekomponenten
  • Installation und Systempflege von Informations- und Kommunikationsanlagen (Arbeitsplatzrechner, Server, Peripherie, Hardware und Software)
  • Auslegen, Installieren und Betreiben von Kommunikationsanlagen und -netzen (Computernetze, Telekommunikationsnetze, Funknetze etc.).
I. Gebäudesysteme

Analyse, Gestaltung und Bewertung von Gebäudesystemen und der damit zusammenhängenden Arbeitsprozesse

  • Kundenberatung im Hinblick auf Konzeption und Entwurf von Gesamtsystemen
  • Installieren und Betreiben von Systemen zur Versorgung mit elektrischer Energie
  • Entwerfen, Installieren und Anpassen von Beleuchtungssystemen
  • Installieren, Konfigurieren, Betreiben und Instandhalten von Einrichtungen der Sicherheits- und Informationsdienste sowie der Gebäudeautomation
  • Vernetzung gebäudetechnischer Anlagen und Einrichtungen und die dazu benötigten Informatikdienstleistungen
  • Planen, Installieren und Betreiben von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit.
II. Produktionssysteme

Analyse, Gestaltung und Bewertung von Produktionssystemen und der damit zusammen-hängenden Arbeitsprozesse

  • Installieren, Betreiben und Instandhalten von Anlagen zur Herstellung und Verteilung elektrischer Energie
  • Installieren, Betreiben, Optimieren und Instandhalten von elektrischen Anlagen und Komponenten zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen
  • Installieren, Betreiben und Instandhalten produktionstechnischer Automatisierungs- und Informationssysteme
  • Entwicklung produktionstechnischer Informatikdienstleistungen
III. Veranstaltungstechnik

Der Tätigkeitsbereich in der Veranstaltungstechnik besteht darin, bei Bühnen- und Open-Air-Veranstaltungen, Film- und Fernsehproduktionen, Konferenzen, Kongressen, Konzerten, Messen und Produktpräsentationen technische, organisatorische und gestalterische Dienstleistungen zu realisieren.

Das Arbeitsgebiet der Veranstaltungstechniker umfasst die Entwicklung von Veranstaltungskonzepten nach Kundenwünschen, den Aufbau und die Einrichtung technischer Einrichtungen wie Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen und die Bedienung der technischen Anlage während der Veranstaltung.

Im Schwerpunkt Veranstaltungstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Konzeption und Kalkulation von Veranstaltungen; Planung der Arbeitsabläufe; Beurteilen der Infrastruktur von Veranstaltungsstätten
  • Bereitstellen, Aufbauen, Einrichten, Prüfen von Beleuchtungs- und Projektionsanlagen und von Beschallungsanlagen; Aufstellen und Montieren von technischen Veranstaltungsaufbauten
  • Bedienen von bühnen- und szenentechnischen Einrichtungen, Aufnehmen und Übertragen von Bild-, Ton- und anderen Daten
IV. Informations- und Kommunikationssysteme

Die Informations- und Kommunikationstechnik ist eine Querschnittstechnik, die in allen Bereichen der Medientechnik eine hohe Relevanz besitzt.

Im Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik werden folgende Inhalte behandelt:

  • Softwaretechnik und Anwendungsentwicklung
  • Konfiguration und Integration von Soft- und Hardwarekomponenten
  • Installation und Systempflege von Informations- und Kommunikationsanlagen (Arbeitsplatzrechner, Server, Peripherie, Hardware und Software)
  • Auslegen, Installieren und Betreiben von Kommunikationsanlagen und -netzen (Computernetze, Telekommunikationsnetze, Funknetze etc.).

Mögliche Fächerkombinationen

Die berufliche Fachrichtung Medientechnik kann mit den folgenden allgemeinbildenden Unterrichtsfächern kombiniert werden:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Biologie
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch
  • Evangelische Religion
  • Geschichte
  • Berufliche Informatik
  • Mathematik
  • Sozialwissenschaften (Politik, Soziologie und BWL)
  • Sport
  • Türkisch


Nicht bei allen Unterrichtsfächern ist ein reibungsloser Ablauf des Studiums gewährleistet. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Merkblatt der Universität Hamburg. Weitere Informationen sind der Prüfungsordnung zu entnehmen.
Hinweis


Aufbau des Studiums / Erwerb von Leistungspunkten

Das Gewerbelehramtsstudium an der Universität Hamburg und der Technischen Universität Hamburg gliedert sich in ein sechssemestriges Bachelor-, und ein viersemestriges Masterstudium, in denen jeweils drei Fächer studiert werden. Neben der beruflichen Fachrichtung wird das Fach Erziehungswissenschaft, zu dem auch die Fachdidaktik zählt, sowie ein allgemeinbildendes Unterrichtsfach studiert.

studienaufbau-01

Weitere Informationen sind den
Fachspezifischen Bestimmungen - Medientechnik Bachelor oder den
Fachspezifischen Bestimmungen - ET/IT Bachelor oder den
Fachspezifischen Bestimmungen - Medientechnik Master oder den
Fachspezifischen Bestimmungen - ET/IT Master zu entnehmen.
Hinweis

Der in jedem Fach zu erbringende Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten angegeben. Im Bachelorstudium fallen von den insgesamt 180 zu erbringenden Leistungspunkten 90 Leistungspunkte auf die berufliche Fachrichtung, 45 Leistungspunkte auf das allgemeinbildende Unterrichtsfach, 35 Leistungspunkte auf das Fach Erziehungswissenschaft sowie 10 Leistungspunkte auf die Bachelorarbeit, die im 6. Semester vorzugsweise in der beruflichen Fachrichtung angefertigt wird.

Im Masterstudiengang liegt der Schwerpunkt stärker bei der Erziehungswissenschaft und der berufspraktischen Vorbereitung auf den Schuldienst. Von den hier zu erbringenden 120 Leistungspunkten fallen lediglich 30 Leistungspunkte auf die berufliche Fachrichtung und 15 Leistungspunkte auf das allgemeinbildende Unterrichtsfach. Stärker vertreten sind im Masterstudium das Fach Erziehungswissenschaft mit 25 Leistungspunkten sowie das Kernpraktikum, das zu einem großen Teil in einer Hamburger Berufsschule absolviert wird, mit 30 Leistungspunkten. Die restlichen 20 Leistungspunkte entfallen auf die Masterarbeit, die im 4. Semester vorrangig in der Erziehungswissenschaft angefertigt wird.

Studienplanempfehlung

Studienplanempfehlung Bachelor Elektrotechnik-Informationstechnik
Studienplanempfehlung Master Elektrotechnik-Informationstechnik
Studienplanempfehlung Bachelor Medientechnik
Studienplanempfehlung Master Medientechnik


Bachelor-Abschluss

Sind alle Leistungspunkte des Bachelorstudiums erbracht, verleiht die Universität Hamburg den akademischen Grad eines Bachelor of Science (B.Sc.). Dieser Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines lehramtsbezogenen Masterstudiums in der im Bachelor studierten Fächerkombination. Zudem qualifiziert dieser Abschluss für fachwissenschaftlich akzentuierte Beschäftigungsfelder in der Wirtschaft im In- und Ausland mit berufspädagogischen, stark kommunikativ geprägten und/oder auf die Personalentwicklung bezogenen Anteilen.


Master-Abschluss

Sind alle Leistungspunkte des Masterstudiums erbracht, verleiht die Universität Hamburg den akademischen Grad eines Master of Education (M.Ed.). Dieser Abschluss qualifiziert für die arbeitsprozess- und wissenschaftsorientierte Berufsschul- sowie die Aus- und Weiterbildungspraxis und berechtigt zum Eintritt in den 18-monatigen Vorbereitungsdienst in Hamburg oder einem anderen Bundesland.


Informationen und Voraussetzungen zur Zulassung

Für die Zulassung zum Bachelorstudium ist neben den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen des CampusCenters der Universität Hamburg eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. ein zwölfmonatiges Berufspraktikum in einem zur beruflichen Fachrichtung passenden Ausbildungsberuf nachzuweisen.
Die Rechtsgrundlagen befinden sich ebenfalls im CampusCenter, zusätzliche Informationen gibt es im Infoportal Lehramt
Für die Zulassung zum Masterstudium ist neben den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen (CampusCenter) der Universität Hamburg der erfolgreiche Abschluss eines einschlägigen Bachelorstudiengangs erforderlich.


Bewerbung und Studienbeginn

Die Bewerbung sowohl für den Bachelor-, als auch für den Masterstudiengang erfolgt über das CampusCenter der Universität Hamburg. Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester (Studienstart im Oktober) möglich. Informationen zu Bewerbungsfristen und zum Online-Bewerbungsverfahren finden Sie beim CampusCenter.


Prüfungen

Für den gesamten Bereich der Prüfungen finden sie Informationen auf den Seiten des Zentralen Prüfungsamts für die Lehramtsprüfungen (ZPLA)

Die Studiengänge für die Lehrämter sind durch eine allgemeine Prüfungsordnung geregelt:

Die zu erbringenden Leistungspunkte werden durch das erfolgreiche Absolvieren von Modulen, die aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen zusammengesetzt sind, erworben. Die Modulnoten werden nach Maßgabe des jeweiligen Lehrenden durch schriftliche (Klausur, Ausarbeitung) oder mündliche Prüfungen ermittelt. Einzelheiten sind in den Fachspezifischen Bestimmungen für die Fachrichtung Elektrotechnik-Informationstechnik bzw. Fachspezifischen Bestimmungen für die Fachrichtung Medientechnik zu finden.


Quereinstieg

Für Studieninteressierte, die bereits ein einschlägiges fachwissenschaftliches Studium absolviert haben (z. B. zum Diplom-Ingenieur) besteht die Möglichkeit, Leistungen des Erststudiums auf das Bachelorstudium anerkennen zu lassen. Außerhalb des Hochschulsystems erworbende Kenntnisse und Fähigkeiten können nach Absprache zu einem Teil auf das Bachelorstudium angerechnet werden. Anerkennungen können nur individuell vorgenommen werden und müssen bei ZPLA beantragt werden. Weitere Informationen und Formblätter finden Sie hier.

Ansprechpartner für Anerkennungsfragen
Dr. Thomas Hägele


Ihre Ansprechpartner für die berufliche Fachrichtung Medientechnik und Elektrotechnik-Informationstechnik

Studienkoordinator
Dr. Thomas Hägele
Tel.: 040/42878-3714
E-Mail: haegele@tuhh.de
Besucheranschrift: Am Irrgarten 3-9, Raum 223

Studienbüro
Angela Einfeldt
Tel.: 040/42878-4049
E-Mail: gtw@tuhh.de
Besucheranschrift: Am Irrgarten 3-9, Raum 221

Weitere Informationen

Zeitfenstermodell
Um das gleichzeitige Studieren an der Universität Hamburg und der TU Hamburg möglichst überschneidungsfrei zu ermöglichen, wurde ein Zeitfenstermodell entwickelt, das sog. Zeitfenster für die drei studierten Fächer vorschlägt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Präsentationsfolien zur Orientierungseinheit am 09. Oktober 2019
Die Präsentationsfolien zur Orientierungseinheit am 09. Oktober 2019 finden Sie unter folgendem Link: Download OE-Präsentationsfolien 09.10.2019.