Aktuelles

Digitaler Wandel in der Hochschullehre

Dr. Tina Ladwig und Axel Dürkop im Interview zu Rahmenbedingungen und Empfehlungen für eine innovative Hochschullehre


Am 20. März 2018 lud das Hochschulforum Digitalisierung in Berlin zum Strategieworkshop "Den digitalen Wandel in der Hochschullehre anstoßen" ein. Ziel der Veranstaltung war es, mit Vertreter/innen deutscher Hoschulen in den Austausch zu strategischen Entwicklungsprozessen, Kommunikationsstrukturen und institutionellen Rahmenbedingungen zu kommen. Auch Dr. Tina Ladwig und Axel Dürkop vom Instituit für technische Bildung und Hochschuldidaktik der TU Hamburg waren vor Ort und berichteten unter anderem von institutionellen Rahmenbedingungen, die es für eine Weiterentwicklung der Hochschullehre braucht. Als beispielhaftes Experimentierfeld stellen sie den Hack[a|er]erspace vor, der als offenen Angebot den Austausch über Technik und Technologie in Lehr- und Lernszenarien an der TU Hamburg fördert:


Weitere Informationen und Beiträge des Workshops sind hier abrufbar.

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digital.learning.lab

TUHH, Joachim Herz Stiftung und Schulbehörde starten Projekt für digitales Kompetenzzentrum


Hamburg will den Einsatz digitaler Medien im Unterricht deutlich ausbauen. Schulbehörde, Joachim Herz Stiftung und die Technische Universität Hamburg (TUHH) entwickeln dazu jetzt „digitale Unterrichtsbausteine“, die ab dem Schuljahr 2018/19 allen Hamburger Lehrkräften auf dem neu von der TUHH entwickelten Internetportal „digital.learning.lab“ zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Unterrichtsbausteine umfassen Unterrichtskonzepte sowie vielfältige digitale Unterrichtsmaterialien für zahlreiche Themengebiete in allen Schulfächern der weiterführenden Schulen. Sie sollen von Lehrkräften über das neue Internetportal digital.learning.lab als so genannte „open educational resources“ (OER) kostenlos heruntergeladen und im Unterricht in allen weiterführenden Schulen eingesetzt werden können.

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Bildungssenator Ties Rabe: „Nach den vielen Diskussionen über den Einsatz digitaler Medien im Unterricht müssen jetzt endlich Taten folgen. Hamburg setzt weiterhin darauf, dass die Bundesbildungsministerin zügig pro Jahr eine Milliarde Euro für eine bessere digitale Infrastruktur an den Schulen zur Verfügung stellt. Aber wir werden nicht länger warten, sondern starten jetzt die ersten landesweiten Maßnahmen, die zügig im Unterricht wirken können.“

Bildungssenator Ties Rabe: „Wir stellen Schritt für Schritt gelungene Unterrichtsbeispiele mit vielfältigen digitalen Medien für zahlreiche Themengebiete in allen Schulfächern über das Internet auf einer eigenen Plattform zur Verfügung und erleichtern damit allen Lehrkräften den Weg zu einem Unterricht mit digitalen Medien. Mit den digitalen Unterrichtsbausteinen und dem digital.learning.lab schaffen wir gemeinsam mit unseren Partnern Joachim Herz Stiftung und Technische Universität Hamburg wichtige Voraussetzungen für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht an Hamburgs Schulen.“

„Das digital.learning.lab unterstützt Lehrerinnen und Lehrer, digitale Inhalte und Werkzeuge in Ihren Unterricht zu integrieren. Sie finden hier neben guten Unterrichtsbeispielen auch gleich alle Hilfestellungen zur Umsetzung. Ich freue mich, dass die Bildungsbehörde und die TUHH zusammen dieses Projekt jetzt aufs Gleis bringen.“
Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident für Lehre der Technischen Universität Hamburg (TUHH)

Ulrich Müller, Vorstand der Joachim Herz Stiftung: „Gemeinsam mit vielen Lehrkräften und Fachdidaktikern haben wir in den vergangenen Jahren eine große Expertise für digitale Unterrichtsmaterialien aufgebaut. Wir freuen uns, dass wir die Schulbehörde mit unserem Know-how unterstützen können. Das Portal ist ein großer Schritt, um digitale Medien und Unterrichtsmaterialien fest in unseren Schulen zu verankern. Hamburg kann damit bundesweit Vorbild in Sachen digitaler Unterricht werden.“



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Die Digitalisierung verändert die Lebens-, Berufs-, Bildungs- und Freizeitwelt. Kinder und Jugendliche müssen auf diese Anforderungen gut vorbereitet werden, denn die kompetente Nutzung digitaler Medien entscheidet über ihre Zukunftschancen. Künftig sollen alle Schülerinnen und Schüler in Hamburg deshalb in jedem Schulfach neben Füllfederhalter, Buch und Arbeitsheft auch ganz selbstverständlich mit digitalen Medien wie Smartphones, Laptops oder Tablets lernen. Perspektivisch können digitale Medien zudem die Chance auf erfolgreicheres Lernen und bessere Bildungserfolge in den unterschiedlichen Unterrichtsfächern eröffnen.
Die Behörde für Schule und Berufsbildung erstellt deshalb mit Unterstützung der Joachim Herz Stiftung konkrete digitale Unterrichtsbausteine. Diese Bausteine werden zusammen mit vielen weiteren Angeboten rund um das digitale Lernen auf dem von der TU Hamburg und BSB gemeinsam entwickelten und von der TUHH betreuten digital.learning.lab öffentlich zur Verfügung gestellt. Das gesamte Projekt wird insgesamt zwei Jahre Entwicklung und zwei Jahre Betrieb, Weiterentwicklung und Optimierung umfassen und von der BSB in der dem Chief Digital Officer der Behörde unterstellten Stabsstelle Digitalisierung organisiert. Eine erste Version wird bereits zum Schuljahr 2018/19 in der zweiten Jahreshälfte 2018 bereit stehen.


Digitale Unterrichtsmaterialien

Die digitalen Unterrichtsmaterialien entwickelt die Bildungsbehörde mit einem Team von rund 30 Hamburger Lehrkräften aus Stadtteilschulen und Gymnasien, die über umfangreiche Erfahrungen beim Unterrichten mit digitalen Bildungsmedien verfügen. In den nächsten 18 Monaten sollen rund 180 digitale Unterrichtsbausteine für alle Fächer der weiterführenden Schulen entstehen. Die einzelnen digitalen Unterrichtsbausteine werden in vierwöchigen Entwicklungszyklen erstellt und von Testern aus den Schulen, der Schulbehörde sowie aus dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) getestet. Die ersten digitalen Unterrichtsbausteine sollen im digital.learning.lab zum Schuljahresbeginn 2018/19 allen Lehrkräften in Hamburg bereitgestellt werden.

Unterstützt wird die Arbeit der Lehrkräfte und der BSB von der Joachim Herz Stiftung. Die Stiftung hat langjährige Fachexpertise im digitalen MINT-Unterricht mit erfolgreichen Projekten wie MINT- digital, Tablets im naturwissenschaftlichen Unterricht, Schülerforschungszentrum und mit LEIFIphysik, einem der größten deutschen Lernportale für Schülerinnen und Schüler im Bereich der Naturwissenschaften. Die Joachim Herz Stiftung unterstützt die Entwicklung der digitalen Unterrichtsbausteine insbesondere mit Fachexpertise und finanziell bei der Organisation und Ausrichtung von regelmäßigen Workshops für das Redaktionsteam und der Bereitstellung des Redaktionstools.



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digital.learning.lab

- Webplattform zum Lernen und Ausprobieren für Lehrkräfte

Das digital.learning.lab ist ein virtueller Austausch- und Lernraum, in dem Lehrerinnen und Lehrer voneinander und miteinander lernen können, wie digitale Medien Unterricht verbessen können. Die Plattform wird gemeinsam von der TUHH und BSB als niedrigschwelliger und offener Experimentierraum entwickelt, in dem gemeinsam mit aktueller Technik gelernt werden kann. Die Webpräsenz beinhaltet vier Inhaltskomponenten: Best Practice-Beispiele, aktuelle Forschungsergebnissen und –trends zu mediengestützten Lehr-und Lernszenarien, eine Toolbox mit digitalen Lerntools und dazu passende Weiterbildungsangebote.
Das digital.learning.lab wird das digitale Kompetenzzentrum, über das alle Lehrkräfte Anregungen für ihren Unterricht einholen, ausprobieren und lernen können. Die Onlineplattform wird zusätzlich zu den digitalen Unterrichtsanregungen auch digitale Werkzeuge wie Apps, Web-Seiten, Lernprogramme, digitale Fortbildungsangebote sowie Forschungsergebnisse und Untersuchungen zum Lernen mit digitalen Bildungsmedien anbieten. Lehrkräfte können sich also nicht nur für ihr Unterrichtsfach inspirieren lassen, sondern sich auch über digitale Werkzeuge informieren und eLearning-Angebote zur Fortbildung nutzen.
Der Zugang in das digital.learning.lab ist öffentlich und steht damit nicht nur Lehrkräften offen. Der Zugang soll von jeder beliebigen Stelle aus erfolgen. Das digital.learning.lab und die digitalen Unterrichtsbausteine sind freie Bildungsmedien und werden auch von anderen Autoren erstellte Materialien aus anderen Quellen integrieren. Die Inhalte durchlaufen einen Qualitätszyklus und werden unter entsprechenden CC-Lizenzen als Open Educational Resources (OER) bereitgestellt.

Aufgebaut und betreut wird das digital.learning.lab von der TU Hamburg. Die TU verfügt mit dem Zentrum für Lehre und Lernen und dem Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik unter der Leitung von Prof. Dr. Sönke Knutzen über vielseitige Erfahrungen und Forschungsexpertise für mediengestütztes Lehren und Lernen. Sie übernimmt die technische Infrastruktur, die Entwicklungsaufgaben sowie die Programmierung und gestaltet zudem in enger Zusammenarbeit mit der BSB die Website und die Darstellung der digitalen Inhalte.


Download: Pressemitteilung

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Das Ausbildungsportfolio der Kompetenzwerkstatt auf der BMBF-Roadshow 2018

Digitale Medien im Ausbildungsalltag


Zum dritten mal in Folge präsentiert sich das ITBH auf der vom BMBF deutschlandweit durchgeführten Veranstaltungsreihe „Digitale Medien im Ausbildungsalltag“. Das ITBH stellt im Rahmen dieser Anwenderworkshops das Ausbildungsportfolio als innovatives Tool für die Lernreflexion vor.


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Digitale Medien im Ausbildungsalltag

Anwenderworkshops des BIBB


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Die Roadshow "Digitale Medien im Ausbildungsalltag" bietet bundesweit Einblicke in innovative Anwenderszenarien für die Aus- und Weiterbildung mit digitalen Medien. In interaktiven Anwenderworkshops können Teilnehmende innovative Tools und Anwendungen selbst ausprobieren.
Die Kompetenzwerkstatt des ITBH ist seit 2016 als Best Practice Ansatz bei diesen Workshop mit unterschiedlichen Tools vertreten.

Auf dieser Webseite gibt es dazu nähere Informationen:
Die BMBF Roadshow

Auf der eQualification am 05./06.03 in Berlin wurde auch der neue Kampagnenfilm dafür vorgestellt.

Kampagnenfilm für die Anwenderworkshops

Die Anwenderworkshop werden 2018 und 2019 in 6 verschiedenen Städten Deutschlands stattfinden. Das ITBH stellt dann das Tool des Ausbildungsportfolios vor.

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Exzellente Lehre

ETH Zürich, TU München und TUHH kooperieren


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Zum Gründungstreffen „Partnerschaft exzellente Lehre“ trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten ETH Zürich, TU München und der Technischen Universität Hamburg (TUHH) an der TUHH. Im Mittelpunkt der Kooperation steht der Austausch zu Themen wie Studieneingangsphase, forschungsbezogene Lehre, Digitalisierung, Theorie- und Praxisverknüpfung, wissenschaftliche Weiterbildung sowie Gründungsaktivitäten. Die Treffen sollen halbjährlich an einer der drei Partneruniversitäten stattfinden.

ETH Zürich-Rektorin Prof. Dr. Sarah M. Springman, Dr. Judith Zimmermann und Andreas Reinhardt von der ETH Zürich und Michael Folgmann von der TU München besichtigten gemeinsam mit TUHH-Präsident Prof. Dr. Brinksma und -Vizepräsident Lehre Prof. Dr. Sönke Knutzen die Lehrinfrastruktur der TUHH. In der Studierendenwerkstatt wurde das interdisziplinäre Bachelor Projekt vorgestellt, ferner das FabLab, die studentischen Lernräume, das Zentrum für Lehre und Lernen, das Startup Dock sowie das Technikum. Es präsentierten sich auch die Studierenden-AGs e-gnition und HULKs.

„Die Technischen Universitäten stehen vor den gleichen Herausforderungen und Chancen. Ich freue mich, dass wir mit dieser Partnerschaft gemeinsam Lösungen finden, von denen wir alle profitieren“
Prof. Dr. Sönke Knutzen



Im Sommer 2018 ist ein zweitägiges Treffen an der ETH Zürich geplant. Auf der Agenda stehen dann die Themen Digitalisierung, Bildung für eine digitale Welt sowie innovatives Prüfen.

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Jenseits des ITBH?

Zwei Welten ergänzen sich: Kommunikatonsdesign und Klangkunst von Dodo Schielein


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Wenn beim Zerreißen von Papier Musik entsteht oder ein T-Shirt zum Instrument wird, dann arbeite ich nicht als Kommunikationsdesignerin für das ITBH, sondern als freischaffende Klangkünstlerin. Denn nach meinem Diplom als Kommunikationsdesignerin an der FH München absolvierte ich ein Diplom für bildende Kunst und Sound an der HFBK Hamburg. So kommt es, dass ich neben meiner Arbeit an der TUHH und dem Projekt der Hamburg Open Online University (HOOU) in Galerien ausstelle oder als Komponistin Musik erfinde.

Ein Bericht von Dorothee Schielein

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Auftakt des Netzwerks für digitales Lernen in der Luftfahrtindustrie „DigiNet.Air“


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Lehrangebote im Sommersemester 2018

Vorschau der Lehrangebote


Die Vorschau über die Lehrangebote im Sommersemester 2018 sind ab sofort für die Studiengänge Medientechnik, Elektrotechnik-Informationstechnik und Arbeitslehre/Technik online einsehbar. Es wird keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angebote übernommen. Verfügbarkeit, Termine und Zulassungsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis oder STiNE.

Sie können die spezifischen Pläne nachfolgend als PDF laden:

  1. Vorschau Lehrangebot Medientechnik SoSe 2018
  2. Vorschau Lehrangebot Elektrotechnik-Informationstechnik SoSe 2018
  3. Vorschau Lehrangebot Arbeitslehre/Technik SoSe 2018
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Bridging

Neues BMBF-gefördertes Projekt am ITBH


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Die Förderlinie Forschung zur digitalen Hochschulbildung des Bundesforschungsministeriums für Bildung und Forschung zielt auf die Entwicklung, Beforschung und Transfer digitaler Lehr- und Lernformate sowie die Entwicklung hochschulinterner Infrastrukturen ab.

In diesem Kontext ist auch das Forschungsprojekt "Bridging" am ITBH angesiedelt.
Ziel des Projektes ist es, Strategien für den Transfer von Erkenntnissen aus interdisziplinären Verbundprojekten hinsichtlich digitaler Hochschulbildung in einzelne spezifische Fachdisziplinen zu entwickeln.
Dieser Transferprozess ist maßgeblich beeinflusst durch den externen und internen Kontext eines sozialen Systems, in den die wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse transferiert werden sollen. Hierbei ist der interne Kontext wiederum stark durch die Absorptionsfähigkeit des sozialen Systems geprägt. Forschungsleitend ist somit den Transfer hochschuldidaktischer Innovationen in spezifische Fachdisziplinen und Studiengänge sowohl aus inhaltlicher als auch aus prozessualer Perspektive zu untersuchen und Handlungsstrategien für diesen Transfer abzuleiten. Darüber hinaus dient das Projekt auch einer strategischen Vernetzung und dem Ausloten von Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen.

Beginn des Projektes ist der 01.01.2018.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Tina Ladwig

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Dr. Tina Ladwig und Axel Dürkop erhalten „Digital Learning Transfer Fellowship“


Dr. Tina Ladwig und Axel Dürkop, erhalten für ihr Vorhaben „Open.Learning.Spaces“ eines der Stipendien im Rahmen des Programms „Digital Learning Transfer Fellowship“ des Stifterverbandes und der Reinhard Frank-Stiftung.


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Um Potenziale technologischer Innovationen und des damit verbundenen digitalen Wandels für die Hochschullehre besser berücksichtigen zu können, haben der Stifterverband und die Reinhard Frank-Stiftung das Programm "Digital Learning Transfer Fellowship" ausgelobt. Erstmals werden jetzt acht einzelne Bewerber und Bewerberteams ausgezeichnet. Sie analysieren die Chancen und Herausforderungen kommender technologischer Innovationen mit dem Ziel, die Ergebnisse in die Hochschullehre in Deutschland zu transferieren [Pressemitteilung des Stifterverbands].

Konkret widmen sich Frau Dr. Ladwig und Herr Dürkop der Fragestellung, wie Lernräume technikgestützt und in Präsenz gestaltet werden können, um das Lernen in bspw. interdisziplinären Teams zu unterstützen und welche Rolle hierbei die Gender-Debatte spielt.

Die aktive Mitgestaltung der Hamburg Open Online University (HOOU) in den vergangenen drei Jahren hat es erfordert, die Aktivitäten nationaler und internationaler Hochschulakteure zu beobachten und zu analysieren, um Inspiration und Best-Practice-Beispiele für das eigenen Handeln zu erlangen. Die gewonnen Erkenntnisse sind in den Aufbau eines technischen Experimentierfeldes an der TU Hamburg geflossen, in dem Lehr-Lernangebote im Open-Education-Ansatz realisiert wurden. Die dort stattfindenden Prozesse haben es ermöglicht, die Korrelation struktureller, kultureller und strategischer Faktoren besser zu verstehen.

Nach dieser ersten Phase der Entwicklung von Technik, Infrastruktur und lernendenorientiertem OER-Content stellt sich die Frage, wie Räume schaffen werden können, in denen technikgestütztes Lernen stattfinden kann, sowie nachhaltige Gemeinschaften von Lernenden aufgebaut werden können. Mit Blick auf international erfolgreiche Projekte und Initiativen anderer Hochschulen interessiert die Forscher_innen insbesondere, welche Konzepte, Haltungen und Rahmenbedingungen dazu geführt haben und in welcher Form diese Praxis auf deutsche Hochschulen übertragen werden können.

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